Infoveranstaltung war ein voller Erfolg.

Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG lud zum Infoabend „Grundlagen der Pflege“ in den Pfarrsaal Nittenau ein.

Nittenau. Unter dem Motto „Pflege“ lud die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG Kunden und Interessenten zu einer Informationsveranstaltung in das Pfarrheim Nittenau ein. Im voll besetzten Pfarrsaal referierten Herr Bernd Steinkirchner vom VdK-Kreisverband Schwandorf, Frau Monika Urban von der R+V-Versicherung sowie Frau Astrid Herman von der Allianz über das brisante Thema.
Vorstand Thomas Stalla begrüßte die zahlreichen Zuhörer mit grundlegenden Worten
zum Thema Pflege und Pflegebedürftigkeit. Diese Schlagworte stehen unbestritten für eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Dabei ist das Thema „Pflege“ ist nicht ausschließlich der älteren Generation vorbehalten.
Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung haben seit ihrer Einführung im Jahr 1995 maßgeblich zur Situationsverbesserung für pflegebedürftige Menschen und zur Unterstützung pflegender Angehöriger beigetragen. Kritik gab es dagegen bereits frühzeitig am sogenannten Pflegebedürftigkeitsbegriff, von dem die Pflegestufe bzw. der Pflegegrad und damit die Leitungshöhe der Pflegeversicherung abhängt.
Herr Bernd Steinkirchner erläuterte die „Neuen Grundlagen in der Pflege“. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz, dem PSG II, das zum 01.01.2017 in Kraft getreten ist, soll die Pflegeversicherung durch einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff nunmehr auf eine neue pflegefachliche Grundlage gestellt werden. In diesem Zusammenhang sind tiefgreifende Änderungen im Leistungs-, Vertrags- und Vergütungsrecht entstanden.
Im Anschluss führten Frau Monika Urban von der R+V Versicherung und Frau Astrid Hermann von der Allianz den Zuhörern eindringlich vor Augen, warum es durchaus sinnvoll sein kann, dieses, auch emotional schwierige, Thema frühzeitig anzugehen.
Vorstand Thomas Stalla beendete die Veranstaltung mit den Worten von Charles F. Kettering: „Wir sollten uns alle um unsere Zukunft sorgen, denn wir werden den Rest unseres Lebens darin verbringen.“
Zuhörer, Referenten sowie Bankmitarbeiter konnten sich am Buffet weiter über die genannten Themen austauschen und rundeten den gelungenen Abend mit einem geselligen Ausklang ab.