Vier neue Wände für die "Bank, die mich versteht"

Quelle: Ostbayernkurier

Neunburg vorm Wald. Wer kommt im Zeitalter von Online-Banking und Filialschließungen auf die Idee, zwei Millionen Euro in eine neue Banken-Geschäftsstelle zu investieren? Die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG, lautet die Antwort. Und zwar nicht, weil man dort die Zeichen der Zeit nicht verstehen würde, wie Direktor Thomas Stalla im OK-Gespräch erklärt. Vielmehr geht es darum, einen perfekten Rahmen zu schaffen für die tatsächlichen Bedürfnisse der Kunden. Denn auch im Banking des 21. Jahrhunderts steht immer noch einer im Mittelpunkt: nämlich der Mensch.

Der Neubau in Neunburg vorm Wald ist an sich schon ein Symbol seines künftigen Zwecks: Er fußt auf Bewährtem und Erhaltenswertem (in diesem Fall auf einem historischen Gewölbe am Rande der Neunburger Altstadt), bietet aber zugleich eine attraktive Perspektive für die Zukunft.

Nach Schließungen kleinerer Filialen und Geldautomaten-Kooperationen mit einem Mitbewerber haben wir Direktor Thomas Stalla gefragt, ob Gebäude im modernen Banken-Zeitalter überhaupt noch Sinn machen. Er bejaht ohne zu zögern und erläutert: „Wir sind eine klassische Beraterbank. Das heißt, der Kunde vertraut uns die finanziellen Aspekte seines kompletten Lebensweges, von der Wiege bis zur Bahre, von der Ausbildung über die Baufinanzierung bis hin zur Altersvorsorge an. Da möchten Sie den Berater an Ihrer Seite doch auch persönlich kennen“, erwidert Stalla.

Das neue Gebäude sei eine Referenz an die zeitgemäßen Bedürfnisse der Kunden. Es gehe heute weniger darum, Überweisungen auszufüllen oder am Schalter Geld abzuheben - diese Aspekte haben die Maschinen übernommen. Dort, wo jedoch das Thema „Beratung“ beginnt, sei der Mensch unverzichtbar: Vertrauen, Zuverlässigkeit und auch der richtige Rahmen, um im passenden Ambiente die wichtigen Entscheidungen des Lebens ordentlich vorbereiten und herleiten zu können - den Raum dafür soll der Neunburger Neubau bieten. Mit Kaffee-Bar, Couch-Ecken, angenehmer Atmosphäre und einigem mehr.

„Wir sind verpflichtet, unser Angebot nach dem heutigen Bedarf auszurichten. Würden wir heute Dienstleistungen anbieten, die in den 60ern gefragt waren, dagegen die modernen Anforderungen aber ignorieren, hieße das letztendlich, das Geld unserer Kunden zu verbrennen“, so Stalla weiter. „Stattdessen erfüllen wir letztlich auch durch diesen Neubau unseren Slogan: „Die Bank, die mich versteht“ mit Leben“. Der Aufbruch in die Moderne werde immer wieder Neuerungen mit sich bringen. Zum Beispiel soll es im kommenden Jahr möglich sein, seinen Bank-Berater in der Neunburger Filiale auch per Video-Chat zu erreichen, wenn man keine Gelegenheit oder Lust hat, persönlich vorbei zu kommen. Doch auch hier bleibt das beruhigende Gefühl: Der Berater ist vor Ort und kein Unbekannter, er ist auch in natura jederzeit für den Kunden zu erreichen.

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Beinahe 40 Jahre gehen Theodor und Meta Eckl mit „ihrer“ Raiffeisenbank durch dick und dünn. Für das Team, vertreten durch Marina Hecht, Josef Seebauer und Gerhard Auburger, war es daher eine Freude, das Ehepaar als die ersten Kunden in den neuen Räumen am Anfang der historischen Altstadt begrüßen zu können.

Der Neubau fügt sich hervorragend in die Optik an der Hauptstraße ein, und wer die attraktive Holzbrücke überschreitet, der ist gespannt, was ihn jenseits der automatischen Glastür erwartet. „Es sind sehr großzügige Räume – funktional, aber doch gemütlich“, wie Theodor Eckl zusammenfasst.

Auch junge Familien mit Kindern erleben hier stressfreie Beratungs-Situationen. Die Kinder haben Platz, während Mama und Papa beim Cappuccino zusammen mit den Fachleuten der Raiffeisenbank Pläne für ihre finanzielle Zukunft schmieden.

Generell lässt sich das neue Haus dergestalt auf den Punkt bringen: Für die Bedürfnisse des modernen Bank-Kunden das richtige Ambiente.