Eine starke genossenschaftliche Bank in der Region Regensburg-Schwandorf

Die Volksbank Regensburg eG und die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG wollen die Zukunft gemeinsam gestalten

Angesichts der dynamischen Veränderungen im Finanzdienstleistungssektor wollen die Volksbank Regensburg eG und die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG im Zuge einer Verschmelzung die Weichen für eine gemeinsame und erfolgreiche Zukunft als eine starke genossenschaftliche Bank in der Region Regensburg-Schwandorf stellen.

Über den Zusammenschluss der beiden Häuser soll im Rahmen der Vertreterversammlungen im Mai 2018, rückwirkend zum 1. Januar 2018, unter dem Namen Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf eG entschieden werden. Eine Bündelung der Kräfte ist – so die feste Überzeugung der Vorstände und Aufsichtsräte beider Kreditgenossenschaften – die richtige strategische Antwort auf die künftigen Herausforderungen.

Fusion identischer Herausforderungen
Die zwei Banken pflegen seit vielen Jahren vertrauensvolle Kontakte. Die geschäftspolitische Ausrichtung ist ähnlich, beide Häuser stehen auf einem wirtschaftlich gesunden Fundament. Der angestrebte Zusammenschluss ist eine logische Fortsetzung der strategischen Unternehmensentwicklung beider Kreditinstitute. „Es ist eine Fusion auf Augenhöhe von zwei erfolgreichen Partnern aus einer Position der Stärke heraus“, unterstreicht Wolfgang Völkl, Vorstandssprecher der Volksbank Regensburg eG.

Mehr Leistung für Kunden
Von der größeren Einheit versprechen sich die zwei benachbarten Banken Vorteile für alle Seiten. Thomas Stalla, Vertriebsvorstand der Raffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG: „Im Mittelpunkt stehen die steigenden Kundenanforderungen an eine moderne Bank. Gemeinsam wird es uns leichter fallen, das zu bewahren, was unsere beiden Kreditinstitute schon heute auszeichnet:
Die beständige Weiterentwicklung noch individuellerer Angebote und Beratungsleistungen, sowie die zügige Umsetzung technischer Innovationen.“

Mitglieder und Kunden sollen somit künftig ein noch größeres und spezielleres Beratungs- und Betreuungsangebot nutzen können. Zumal sich beide Genossenschaftsbanken als leistungsstarker und verlässlicher Partner der regionalen Wirtschaft und Privatkunden verstehen. Ein wichtiges Ziel ist dabei der Erhalt der Kundennähe. Die vorhandenen Gebäude erlauben eine dezentrale Struktur und sichern die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung in der Region. So werden auch in Zukunft persönlicher Service, qualifizierte Beratung und schnelle Entscheidungen vor Ort gewährleistet sein.

Attraktiver Arbeitgeber
„Für die Mitarbeiter“, so Andreas Mann, Vorstand der Volksbank Regensburg eG „entsteht durch das größere Haus ein noch attraktiverer Arbeitgeber, der interessante berufliche Entwicklungsperspektiven bietet. Die wirtschaftliche Kraft der Bank ermöglicht langfristig sichere Arbeitsplätze und junge Menschen profitieren von einem starken Ausbilder.“ „Weil Kreditinstitute durch den Gesetzgeber in Deutschland und Europa zudem vor immer neue Herausforderungen gestellt werden, können wir mit dem Zusammenschluss zu einer genossenschaftlichen Bank in der Region diese regulatorischen Anforderungen gemeinsam besser bewältigen und durch die Vermeidung von Doppelarbeiten schließlich auch Kosten senken. Klar ist für uns auch: Es wird fusionsbedingt keiner unserer Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlieren.“, ergänzt Michael Köstler, Vorstand der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG. Das Geld soll lieber dort investiert werden, wo Mitglieder und Kunden profitieren: In Beratungszeit, moderne Kommunikations- und Vertriebswege sowie die Unterstützung von Vereinen und Initiativen vor Ort.

Gute Vorbereitung, kein Zeitdruck
Nachdem in diesen Tagen die Aufsichtsräte beider Banken in getrennten Sitzungen jeweils einstimmig „grünes Licht“ für weitere Gespräche gegeben haben, werden die Vorstände auch die nächsten Schritte partnerschaftlich und konstruktiv einleiten. Die Mitgliedervertreter wurden bereits schriftlich benachrichtigt, weitere Informationen folgen in regionalen Veranstaltungen im Januar 2018. Über ein Zusammengehen entscheiden dann die Vertreterversammlungen der Banken im Mai 2018.

Die „neue“ Genossenschaftsbank soll rückwirkend zum 1. Januar 2018 entstehen. Bis dahin sollen im Zuge des Zusammenwachsens vor allem die Mitarbeiter beider Häuser intensiv einbezogen werden. „Wir haben keinen Zeitdruck“, betonen die Vorstände, „und wollen in dem Prozess alle Beteiligten Schritt für Schritt mitnehmen.“
Mit der erfolgreichen Fusion der zwei Kreditinstitute würde eine große und starke genossenschaftliche Bank in der Region Regensburg-Schwandorf entstehen. Das gemeinsame Institut käme aus heutiger Sicht auf eine Bilanzsumme von 1,3 Milliarden Euro. Weitere wichtige Kennziffern: 18 Bankstellen, 50.000 Kunden (davon 16.000 genossenschaftliche Anteilseigner) und rund 240 Mitarbeiter.

Von links: Michael Köstler, Thomas Stalla, Andreas Insinger und Klaus Köhler (Aufsichtsratsvorsitzende), Andreas Mann, Wolfgang Völkl