Spatenstich für den Neubau der Geschäftsstelle in Neunburg v. Wald

Nach langer Vorbereitungszeit erfolgte am 24. Mai auf dem Gelände des ehemaligen Kinos mit einem symbolischen Spatenstich der Startschuss für den Neubau der Geschäftsstelle der Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau eG.

Diesen führten die Vorstände der Raiffeisenbank, Thomas Stalla und Michael Köstler, zusammen mit dem 1. Bürgermeister Martin Birner, dem Geschäftsleiter Peter Hartl, dem Architekten Werner Hedrich, dem Geschäftsführer der Baufirma Steininger Dipl. Ing. (FH) Siegfried Dettmann sowie Josef Seebauer von der Raiffeisenbank aus.

Der Baubeginn verzögerte sich, weil bei Grabungsarbeiten eine mittelalterliche Kelleranlage lokalisiert wurde. Mit Hilfe eines Stahlbetonrosts wird der Keller nun, ohne Schaden zu nehmen, überbaut. Der Denkmalschutz hat jetzt die Freigabe erteilt.

Die Aufträge werden vorrangig an einheimische Handwerksbetriebe vergeben. „Damit fördern wir unseren Mittelstand in der Region.“, bekräftigte Vorstand Michael Köstler. Baukosten in Höhe von ca. 2 Mio. Euro sind eingeplant. Die ersten großen Aufträge sind bereits vergeben. Den Rohbau erstellt das Bauunternehmen Anton Steininger aus Neunburg. Der Bau wird vom Architekten Werner Hedrich aus Sulzbach-Rosenberg betreut, der bereits viel Erfahrung mit Bankbauten besitzt.

Das neue barrierefreie Bankgebäude birgt Platz für einen großzügigen modernen Servicebereich im Erdgeschoss und 8 Beratungszimmer, die im Erdgeschoss sowie im 1. Obergeschoss zu finden sind. Diskretion steht an vorderster Stelle. Auf der Rückseite des Gebäudes werden 10 Kundenparkplätze gebaut.

Eine eigene Stromversorgung ist durch ein Blockheizkraftwerk gesichert. Die Kühlung im Sommer erfolgt durch die Umwandlung der Abwärme des Blockheizkraftwerks auf Kälte. Damit ergibt sich eine optimale Ausnutzung. Die Räume werden durch ein Kühldeckensystem abgekühlt, das ein angenehmes Raumklima sicherstellt. Insgesamt wird auf eine nachhaltige Bauweise geachtet, d.h. es werden langlebige Materialien verwendet und es erfolgt ein sparsamer Umgang mit Rohstoffen.

Die Fertigstellung soll im Frühjahr 2017 erfolgen. Die Bankgeschäfte werden in einem fließenden Übergang vom alten Standort am Jobplatz 15 in das neue Gebäude in der Hauptstraße 77 weitergeführt.

Wir bitten alle Anlieger schon jetzt um Verständnis für eventuell auftretende Unannehmlichkeiten im Rahmen des Neubaus.